Menschen diskutieren gemeinsam an einem Tisch

Projekt

Die (sogenannten) sozialen Medien – Chancen und Risiken im Verhältnis von Mensch und Technik

Zusammenfassung Digitale Medien verändern revolutionär die Art und Weise, wie wir wahrnehmen und denken, kommunizieren und uns informieren. Die Nutzung digitaler sozialer Medien ist fester Bestandteil des Alltags in unserer Gesellschaft und damit eingeschlossen auch von Kindern und Jugendlichen – mit hohen Nutzungszei…

Zusammenfassung Digitale Medien verändern revolutionär die Art und Weise, wie wir wahrnehmen und denken, kommunizieren und uns informieren. Die Nutzung digitaler sozialer Medien ist fester Bestandteil des Alltags in unserer Gesellschaft und damit eingeschlossen auch von Kindern und Jugendlichen – mit hohen Nutzungszeiten in deren Freizeit und inzwischen auch in der Schule. Das Kommunikationsverhalten von Erwachsenen und Kindern hat sich mit der technischen Innovation und dem Siegeszug des Smartphones zu großen Teilen in den digitalen Raum verlagert, dieser Prozess intensivierte sich durch die Corona-Pandemie. Kinder und Jugendliche kommunizieren mannigfaltig über soziale Medien, bedingt durch die vielen positiven Aspekte sozialer Medien wie niederschwelliger Zugang zu Informationen, Kreativität und Unterhaltung, weltweite Kommunikation und Wohlbefinden durch die Verbundenheit mit anderen Nutzern. Es zeigen sich jedoch zunehmend Gefahren dieser Nutzung: Soziale-Medien-Nutzungsstörung, Phubbing, Smartphone-Nutzung als Unfallrisiko, Fear of missing out (FOMO), No mobile phone phobia (Nomophobia), Fake News, Deepfakes, Einfluss auf das Körperbild, Cybergrooming, Internetpornografie, Cybermobbing, Internet-Challenges, parasoziale Beziehungen zu Künstliche-Intelligenz-(KI-)Chatbots. Diese Auflistung zeigt, welchen Risiken Kinder und Jugendliche potenziell jeden Tag in den sozialen Medien ausgesetzt sind. Medienmündigkeit sowie universelle, selektive und indizierte Verhaltensprävention bei den jungen Nutzern und deren Bezugspersonen ist angezeigt und auf staatlicher Ebene im Sinne einer Verhältnisprävention zum Kindeswohl zu flankieren.