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Optimierungspotentiale der Studienabbruchsvorhersage durch Frühwarnsysteme – Werden die „richtigen“ Studierenden gewarnt? Artikel-Sidebar
Um Studierende bereits vor der Verfestigung von Problemlagen im Studienverlauf und somit weit vor einem potenziellen Studienabbruch unterstützen zu können, sind an einigen deutschen Hochschulen Frühwarnsysteme eingeführt worden. Dabei unterscheiden sich die Warnsysteme in der Art und Weise, wie sie konzipiert sind und…
Um Studierende bereits vor der Verfestigung von Problemlagen im Studienverlauf und somit weit vor einem potenziellen Studienabbruch unterstützen zu können, sind an einigen deutschen Hochschulen Frühwarnsysteme eingeführt worden. Dabei unterscheiden sich die Warnsysteme in der Art und Weise, wie sie konzipiert sind und wie sie die Studierenden erkennen, die möglichweise einen problematischen Studienverlauf haben könnten. Für den vorliegenden Beitrag dient das Frühwarnsystem der Technischen Universität Dresden als Beispiel dafür, wie durch Variation von Identifizierungsregeln eine Verbesserung der Erkennung problematischer Studienverläufe erfolgen kann. Es wird dargestellt, wie ein Weiterentwicklungsprozess eines aus der Praxis entstandenen Systems erfolgen kann und welche Daten dafür zur Verfügung stehen müssen. Die Ergebnisse zeigen, dass durch die vorgestellten Optimierungsmethoden eine Verbesserung der Identifizierungsleistung des Frühwarnsystems erreicht werden kann, sodass im Testdatensatz sechs bis acht Prozentpunkte mehr Studierende korrekt bestimmt werden können.
Hochschulen
- Technische Universität Dresden Technische Universität Dresden – Hochschule bzw. Forschungseinrichtung mit Aktivitäten in Forschung und Innov…