Wissenschaftlerin mit Pipette in einem hellen biomedizinischen Labor

Projekt

Hämodynamisches Monitoring in der internistischen Intensivmedizin – DGK-Empfehlung

Zusammenfassung Das hämodynamische Monitoring in der kardiovaskulären Intensiv- und Notfallmedizin wird unterteilt in Komponenten des Basismonitorings und des erweiterten Monitorings. Unverzichtbares Basismonitoring ist die Kombination aus dem „klinischen Blick“ einschließlich gründlicher klinischer Untersuchung und A…

Zusammenfassung Das hämodynamische Monitoring in der kardiovaskulären Intensiv- und Notfallmedizin wird unterteilt in Komponenten des Basismonitorings und des erweiterten Monitorings. Unverzichtbares Basismonitoring ist die Kombination aus dem „klinischen Blick“ einschließlich gründlicher klinischer Untersuchung und Anamnese, EKG, Körpertemperatur, Sauerstoffsättigung, nichtinvasivem Blutdruck und Urinproduktion. Das Basismonitoring kann mit einer Vielfalt differenzierter erweiterter Monitoringverfahren ergänzt werden, die im Einzelfall für den in der Anwendung Geübten extrem nützlich sein können, aber, wenn undifferenziert eingesetzt, mehr schaden können als helfen. Für kritische Phasen der Akuttherapie auf der Intensivstation, insbesondere für das Nichtansprechen auf etablierte Therapieformen müssen differenzierte Optionen erwogen werden. Hierzu werden in dieser Arbeit Empfehlungen abgegeben. Der bettseitige, möglichst zeitnah verfügbare Einsatz der Echokardiographie bzw. Sonographie ist dabei ein zentrales Modul in der Diagnostik, Überwachung und Therapiesteuerung kritisch kranker Intensivpatienten und kann Volumenreagibilität und hämodynamischen Unterstützungsbedarf abschätzen. Die Ausbildung und Expertise in diesen Verfahren ist daher unverzichtbar und unterstreicht die zentrale Rolle des internistisch-kardiologisch ausgebildeten Intensivmediziners.

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