Projekt
Fazit: Digitalästhetiken des filmischen Realismus
Fazit: Digitalästhetiken des filmischen Realismus Das Anliegen dieser Arbeit ist es, digitale Filme in Relation zu Kontinuitäten des Filmischen und Neuerungen der Digitalisierung zu untersuchen.Dafür befragen die Analyse-Kapitel Filme, die mit digitalen Medien entstanden sind, im Hinblick auf Digitalästhetiken des fil…
Fazit: Digitalästhetiken des filmischen Realismus Das Anliegen dieser Arbeit ist es, digitale Filme in Relation zu Kontinuitäten des Filmischen und Neuerungen der Digitalisierung zu untersuchen.Dafür befragen die Analyse-Kapitel Filme, die mit digitalen Medien entstanden sind, im Hinblick auf Digitalästhetiken des filmischen Realismus sowie im Verhältnis zu einer Welt, die als digital-medial sowie kinematografisch durchdrungen angenommen wird.Im Fokus stehen die Filme Tangerine sowie Midnight Traveler und Les Sauteurs und zudem weitere digitale Filme und filmische Formen wie Web-und Instagram-Serien, Video-Essays oder Desktop-Filme.Dabei werden ebenso Ausdifferenzierungen und Veruneindeutigungen, wie auch mehrfache Verschränkungen vorgenommen.Zunächst wurden die mehrdeutigen Bestimmungen digitaler Filme wie auch des filmischen Realismus zu möglichen Ansätzen eines digitalen Realismus zusammengeführt.Die Veruneindeutigung geht dabei mit der Verschränkung von Diskursen einher, sodass zum einen Filme und digitalen Medien als digitale Filme zusammengebracht und auf ihren Realismus hin befragt werden und zum anderen eine Verschränkung von Medien, Ästhetiken und Produktionspraktiken vorgenommen wird.Ebenso werden Diskurse der Film-und Medienwissenschaft bzw.-theorie zu Feldern wie filmischem Realismus, digitalen Filmen sowie digitalen Medien und Social Media miteinander verwoben.Da auch die Themen der Filme ernst genommen werden, ist die Analyse der Filme mit queeren Konzepten und Ansätzen der Migrationsforschung verbunden und theoretische Überlegungen setzen an konkreten Beobachtungen der Filme an.Zu Beginn dieser Arbeit steht eine Ausdifferenzierung und Veruneindeutigung digitaler Filme, um sich ebenso von den Verlusterzählungen wie auch von den Kontinuitätsnarrativen des Filmischen zu lösen und sowohl die Digitalität als auch das Filmische digitaler Filme in den Blick nehmen zu können.Die vielfältigen Ästhetiken, Bedeutungsebenen, Existenzweisen und Theore-