Projekt
Einführung der Herausgebenden zu Teil III
Eine Konkretisierung des Lebensdienlichkeitsbegriffes unternehmen im dritten Teil dieser Festschrift verschiedene Autor:innen, um den zunächst abstrakt gebliebenen Lebensdienlichkeitsbegriff bei Thomas Schlag und anderen Autor:innen konkreter zu fassen und damit als brauchbare theologisch-phänomenologische Kategorie f…
Eine Konkretisierung des Lebensdienlichkeitsbegriffes unternehmen im dritten Teil dieser Festschrift verschiedene Autor:innen, um den zunächst abstrakt gebliebenen Lebensdienlichkeitsbegriff bei Thomas Schlag und anderen Autor:innen konkreter zu fassen und damit als brauchbare theologisch-phänomenologische Kategorie für die kirchlich-pädagogische Praxis anwendbarer erscheinen zu lassen.Jonas Kurlbergs Beitrag: "Lebensfreude durch integrative Technologien: Towards an Ethics of Homemaking", sieht digitale Technologien in das Leben der Menschen hoch integriert, so dass man sich dieser nicht widersetzen und sich ihrer im nicht Alltag entziehen könne.Menschen der Gegenwart seien tief eingebunden in diese Technologien.Kulmberg, Direktor der Postgraduate Studies Programme und Tutor in Theologie am Londoner Spurgeons-College, sieht Menschen integriert in Prozesse, Methoden und Kultur.Diese leben, arbeiten, kommunizieren, denken, spielen und beten in technologischen Umgebungen.Die Frage sei also, wie Menschen mit der Realität unserer digitalen Existenz zurechtkommen, wie diese aufblühen oder darin Lebensfreude finden?Diese Frage sucht er mit seinem Beitrag zu ergründen.Der Geschäftsführer des Zentrums für Kirchenentwicklung an der Universität Zürich, Silvio Liesch, konzentriert sich in seinem Beitrag: "Widerständigkeit durch Digitale Religion" auf Fragen diakonischen Handelns, indem er Teilhabe nicht in der Frage des Internetzugangs, sondern mit weiteren Faktoren wie den Kompetenzerwerb im Umgang mit Medien und Technik verknüpft.Viele Studien legen nahe, dass hierbei der sozioökonomische Status, der v. a. vom Einkommen und vom Bildungsgrad abhänge, eine der Hauptdeterminanten für Unterschiede im Zugang zu und in den Fähigkeiten im Umgang mit digitaler Technik im Allgemeinen sowie dem Internet im Besonderen sei.Die Beobachtung, dass ältere Menschen mit niedrigem sozioökonomischem Status digitale Technik seltener und weniger souverän nutzen als Senior:innen mit hohem sozioökonomischem Status, gründe nicht allein in den Anschaffungs-und Betriebskosten entsprechender Geräte, sondern rühre auch daher, dass Ältere mit hoher Bildung schon in ihrem Beruf Kontakt mit Computern, Technik und Internet hatten.Um digital divides weiter schließen zu können, seien private wie zivilgesellschaftliche Angebote vonnöten, in denen zur Techniknutzung motiviert und Lernangebote in den Sozialräumen der potenziell Exkludierten integriert werden.Die schweizerische Religionspädagogin Michele Wenger, will in ihrem Beitrag "Entfaltung durch digitale Bildung" klären, inwiefern digitale Bildung entfaltende Wirkung erzielen kann, denn sie sei davon überzeugt, dass digitale Bildung nicht
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- Bildung Bildung – Überblick über Forschungsprojekte, Patente und Akteure im TechnologieAtlas.