Projekt
Der Einfluss von artifizieller Alterung auf das Biegemoment einteiliger Zirkoniumdioxid-Implantate
Ziel dieser In-vitro-Studie war es, den Einfluss von Implantatdurchmesser, Abutmentpräparation und artifizieller Alterung auf das Biegemoment einteiliger Zirkoniumdioxid-Implantate zu untersuchen. Hierzu wurden Implantate mit unterschiedlichen Durchmessern (3,6 mm und 4,1 mm) unter standardisierten Bedingungen gemäß I…
Ziel dieser In-vitro-Studie war es, den Einfluss von Implantatdurchmesser, Abutmentpräparation und artifizieller Alterung auf das Biegemoment einteiliger Zirkoniumdioxid-Implantate zu untersuchen. Hierzu wurden Implantate mit unterschiedlichen Durchmessern (3,6 mm und 4,1 mm) unter standardisierten Bedingungen gemäß ISO 14801 in einem Kausimulator zyklisch belastet und anschließend in einer Universalprüfmaschine statisch bis zum Bruch geprüft. Das Biegemoment wurde aus der maximalen Bruchlast und dem zuvor mittels Micro-CT bestimmten Hebelarm berechnet. Die Ergebnisse zeigten, dass eine Erhöhung des Implantatdurchmessers zu einer signifikanten Steigerung des Biegemoments und damit der Frakturresistenz führt. Demgegenüber hatten weder die Abutmentpräparation noch die artifizielle Alterung einen signifikanten Einfluss auf das Biegemoment, wenngleich sich nach zyklischer Belastung eine Tendenz zu höheren Werten zeigte. Innerhalb der Limitationen einer In-vitro-Studie liefern die vorliegenden Ergebnisse Hinweise darauf, dass der Implantatdurchmesser ein entscheidender Faktor für die mechanische Stabilität einteiliger Zirkoniumdioxid-Implantate ist. Das untersuchte Implantatsystem stellt somit eine potenzielle Alternative zu Titanimplantaten dar.