Besprechung mit Kennzahlen in einem hellen Konferenzraum

Projekt

Analysemodell der organisationalen Ambidextrie in der Anwendung Künstlicher Intelligenz in KMU

Die Digitalisierung und zunehmende Diffusion Künstlicher Intelligenz (KI) eröffnet kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) erhebliche Potenziale zur Effizienzsteigerung etablierter Wertschöpfungsprozesse sowie zur Entwicklung neuer Produkte, Geschäftsmodelle und Erschließung neuer Märkte. Gleichzeitig sind die Impleme…

Die Digitalisierung und zunehmende Diffusion Künstlicher Intelligenz (KI) eröffnet kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) erhebliche Potenziale zur Effizienzsteigerung etablierter Wertschöpfungsprozesse sowie zur Entwicklung neuer Produkte, Geschäftsmodelle und Erschließung neuer Märkte. Gleichzeitig sind die Implementierung und Nutzung von KI für KMU mit vielfältigen Herausforderungen verbunden, insbesondere hinsichtlich fehlender KI-Expertise, begrenzter finanzieller Ressourcen, unzureichender IT-Infrastruktur sowie Fragen der Akzeptanz und des Vertrauens. Vor diesem Hintergrund gewinnen KI-Kooperationen als strategisches Instrument an Bedeutung, da sie KMU den Zugang zu Wissen, Daten, Technologien und Innovationsökosystemen ermöglichen. Aufbauend auf dem Konzept der organisationalen Ambidextrie untersucht der Beitrag, wie KI-Kooperationssysteme zur gleichzeitigen Verfolgung exploitativer und explorativer Zielsetzungen beitragen können. Vorgestellt wird ein theoriegeleitetes Analysemodell, das KI-Kooperationssysteme als mehrdimensionale sozio-technische Arrangements versteht und vier zentrale Analysedimensionen – Technologie, Struktur, sozio-kulturelle Aspekte und Kontextbedingungen – im Spannungsfeld von Exploration und Exploitation differenziert. Der Beitrag leistet eine Erweiterung der Ambidextrieforschung auf die interorganisationale Ebene und bildet die Grundlage für eine empirische Untersuchung sowie die Entwicklung einer Typologie von KI-Kooperationen für KMU.