Baustelle mit Kran und Holzbau

Projekt

Algorithmen haben keine Empathie

Die fortschreitende Digitalisierung stellt die Soziale Arbeit vor neue Herausforderungen hinsichtlich Standardisierung, professioneller Handlungskompetenz und hinsichtlich des Einsatzes von Künstlicher Intelligenz (KI). Vor dem Hintergrund der Sozialen Arbeit als „Menschenrechtsprofession“ (Staub-Bernasconi, 2007) wir…

Die fortschreitende Digitalisierung stellt die Soziale Arbeit vor neue Herausforderungen hinsichtlich Standardisierung, professioneller Handlungskompetenz und hinsichtlich des Einsatzes von Künstlicher Intelligenz (KI). Vor dem Hintergrund der Sozialen Arbeit als „Menschenrechtsprofession“ (Staub-Bernasconi, 2007) wird argumentiert, dass Empathie, Kontextsensibilität und geschulte Intuition zentrale Elemente professionellen Handelns bleiben, die nicht durch Technik ersetzt werden können. Zugleich eröffnet KI neue Möglichkeiten, Kommunikation zu erleichtern, Fachkräfte bei Routineaufgaben zu entlasten und Reflexion zu fördern. Der Beitrag diskutiert KI als Kommunikationsbrücke (1), als Werkzeug der Standardisierung (2) und als Reflexionshilfe (3). Abschließend wird betont, dass ihr Potenzial nur bei ethischer Rahmung, Datenschutz, Transparenz und Beteiligung der Adressat:innen verantwortungsvoll ausgeschöpft werden kann. KI kann Empathie unterstützen, aber nicht ersetzen.

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